1. Aufgaben sammeln
Listet alle wiederkehrenden Aufgaben auf: Küche, Bad & WC, Böden, Müll & Pfand, Flur. Auch Kleinigkeiten wie Geschirrtücher wechseln gehören dazu.
Ein guter Putzplan verteilt die Hausarbeit so, dass sie an niemandem allein hängen bleibt. Hier erfährst du, wie ihr in 5 Schritten einen fairen Putzplan erstellt, wie ein Beispiel-Plan für eine 3er-WG aussieht — und wann sich eine Putzplan-App gegenüber der Vorlage am Kühlschrank lohnt.
In fast jeder WG und jedem Mehrpersonen-Haushalt entstehen dieselben Konflikte: Aufgaben werden vergessen, eine Person fühlt sich benachteiligt, und am Ende bleibt der Haushalt an denen hängen, die den Dreck als Erste nicht mehr aushalten. Das Problem ist selten böser Wille — es fehlt schlicht die Sichtbarkeit, wer was wann erledigt hat.
Ein Putzplan macht genau das transparent: Jede Aufgabe hat eine zuständige Person und einen Rhythmus. Ein digitaler Putzplan geht noch einen Schritt weiter — er rotiert automatisch, erinnert per Push-Nachricht an fällige Aufgaben und dokumentiert, wer wie viel beiträgt. Diskussionen über „ich mach doch eh alles" lassen sich dann mit einem Blick in die App klären statt mit Vorwürfen in der Küche.
Listet alle wiederkehrenden Aufgaben auf: Küche, Bad & WC, Böden, Müll & Pfand, Flur. Auch Kleinigkeiten wie Geschirrtücher wechseln gehören dazu.
Bestimmt für jede Aufgabe, wie oft sie fällig ist: Müll mehrmals pro Woche, Bad wöchentlich, Kühlschrank ausmisten monatlich.
Bad putzen ist mehr Arbeit als Müll rausbringen. Gebt aufwendigen Aufgaben mehr Gewicht, damit die Verteilung wirklich fair ist — in Homii übernehmen das XP-Punkte.
Verteilt die Aufgaben so, dass sie regelmäßig wechseln. So bleibt niemand dauerhaft auf der unbeliebtesten Aufgabe sitzen.
Hängt den Plan auf oder nutzt eine App, die alle Mitbewohner sehen. Ein Plan, den niemand kennt, ist keiner.
So kann ein rotierender Putzplan für drei Mitbewohner aussehen — nach drei Wochen beginnt die Rotation von vorn:
| Aufgabe | Rhythmus | Woche 1 | Woche 2 | Woche 3 |
|---|---|---|---|---|
| Küche putzen | wöchentlich | Anna | Ben | Clara |
| Bad & WC | wöchentlich | Ben | Clara | Anna |
| Böden saugen & wischen | wöchentlich | Clara | Anna | Ben |
| Müll & Pfand | 2× pro Woche | Anna | Ben | Clara |
| Kühlschrank ausmisten | monatlich | gemeinsam am Monatsende | ||
Der Klassiker auf Papier funktioniert — bis jemand im Urlaub ist, eine Woche ausfällt oder die Rotation durcheinanderkommt. Genau dann zeigt sich der Vorteil einer App, die den Plan automatisch weiterführt.
Eine ausgedruckte Putzplan-Vorlage kostet nichts und ist in fünf Minuten am Kühlschrank. Für Haushalte mit stabiler Routine reicht das oft. Die Schwächen zeigen sich im Alltag: Niemand erinnert an fällige Aufgaben, Tauschen ist umständlich, und ob eine Aufgabe wirklich erledigt wurde, steht auf keinem Zettel.
Eine Putzplan-App wie Homii übernimmt genau diese ungeliebte Verwaltungsarbeit: Aufgaben rotieren automatisch, Push-Erinnerungen kommen rechtzeitig, und jede erledigte Aufgabe wird mit XP belohnt. Der faire Algorithmus verteilt neue Aufgaben bevorzugt an die, die zuletzt weniger beigetragen haben — so gleicht sich die Belastung über die Wochen von selbst aus, ohne dass jemand die Buchhalter-Rolle übernehmen muss.
Mit Homii wird der Putzplan vom Streitthema zum Spiel: Erledigte Aufgaben bringen XP, ihr steigt gemeinsam im Level auf und der WG-Health-Score zeigt, wie gut euer Haushalt läuft. Dazu bekommt ihr die gemeinsame Einkaufsliste, könnt Ausgaben fair teilen und wichtige Entscheidungen per Abstimmung klären — alles in einer kostenlosen, werbefreien App.
Zuerst alle wiederkehrenden Aufgaben sammeln (Küche, Bad, Böden, Müll), dann für jede Aufgabe einen Rhythmus festlegen und die Aufgaben rotierend auf alle Mitbewohner verteilen. Wichtig ist, den Plan sichtbar zu machen — auf Papier am Kühlschrank oder digital in einer Putzplan-App, die automatisch rotiert und erinnert.
Meist ist ein wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Wechsel sinnvoll. Wichtig ist, dass die Aufgaben nicht dauerhaft an denselben Personen hängen bleiben — sonst entsteht genau das Ungleichgewicht, das der Putzplan verhindern soll.
Durch Rotation, sichtbare Zuständigkeiten und den Ausgleich unterschiedlich aufwendiger Aufgaben: Bad putzen dauert länger als Müll rausbringen. In Homii bekommt deshalb jede Aufgabe XP-Punkte nach Aufwand, und der Algorithmus verteilt neue Aufgaben bevorzugt an die, die zuletzt weniger beigetragen haben.
Ein Putzplan regelt Reinigungsaufgaben wie Küche, Bad und Böden. Ein Haushaltsplan ist umfassender und deckt zusätzlich Einkäufe, Müll, Wäsche und weitere Alltagsaufgaben ab. In der Praxis wachsen beide oft zusammen — eine gute Haushalts-App bildet beides ab.
Erst das Gespräch suchen statt Zettel mit Ausrufezeichen aufzuhängen — oft ist der Plan schlicht unklar oder unfair verteilt. Hilfreich sind sichtbare Zuständigkeiten, Erinnerungen und ein System, das Leistung sichtbar macht: Wenn alle sehen, wer wie viel beiträgt, reguliert sich vieles von selbst.
Ja. Der gamifizierte Putzplan ist Teil der kostenlosen Grundversion von Homii — zusammen mit gemeinsamer Einkaufsliste, Ausgaben-Teilen und WG-Abstimmungen, für iOS und Android.